QR-CodesMuseum

QR-Codes im Museum: Das eigene Smartphone wird zum Ausstellungsguide

· 8 Min. Lesezeit · von Dominik Walczuch
Exponat-Informationen von explario auf dem Bildschirm eines Smartphones

Audioguides zum Ausleihen kennt jeder: ein Gerät an der Kasse, ein Pfand, Kopfhörer, die schon viele Ohren gesehen haben. Für Museen bedeuten Leihgeräte Anschaffungskosten, Wartung, Aufladung, Desinfektion und Lagerung. Für die Gäste bedeuten sie eine zusätzliche Hürde, bevor die Ausstellung überhaupt beginnt. Dabei trägt fast jeder Besucher die bessere Lösung längst in der Tasche – ein Gerät, das er bedienen kann, ohne es zu erklären.

Warum Leihgeräte zum Problem werden

Leihgeräte sind teuer in der Anschaffung und im laufenden Betrieb. Die Hardware veraltet schnell, jedes Gerät muss geladen, gereinigt und ersetzt werden, und an Stoßtagen reichen die Bestände selten für alle. Spätestens seit der Pandemie ist auch die Hygiene zu einem dauerhaften Thema geworden: Geräte, die von Hand zu Hand gehen, erfordern einen festen Reinigungsablauf. Hinzu kommt die Einstiegshürde am Schalter – wer erst anstehen und ein Pfand hinterlegen muss, verzichtet im Zweifel ganz auf die Begleitung durch die Ausstellung.

Fast jeder Gast bringt das bessere Gerät schon mit

QR-Codes: niedrigschwellig und vertraut

  • Keine Leihgeräte: kein Pfand, keine Hygienefrage, keine Lagerung.
  • Keine App-Installation: alles läuft direkt im Browser des Besuchers.
  • Immer aktuell: Inhalte lassen sich jederzeit anpassen, ohne Geräte einzusammeln.
  • Barrierearm: Schriftgröße, Sprache und Audio steuern die Gäste selbst.

Web-App statt App-Installation

Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass kein Download nötig ist. Eine eigene Museums-App muss gefunden, installiert, aktualisiert und nach dem Besuch oft wieder gelöscht werden – jeder dieser Schritte kostet Gäste, die unterwegs nur kurz etwas nachlesen wollen. Ein QR-Code öffnet die Inhalte stattdessen direkt im Browser, der auf jedem Smartphone vorinstalliert ist. Das funktioniert auf iPhone und Android gleichermaßen, ohne Rücksicht auf Gerätemodell oder Speicherplatz.

Auch eine Frage der Barrierefreiheit

Was die Daten Ihnen über Ihre Ausstellung verraten

Digitale Inhalte hinterlassen – datenschutzkonform und anonym – ein wertvolles Bild davon, wie Ihre Ausstellung genutzt wird. Welche Exponate werden besonders häufig gescannt, welche kaum? Solche Hinweise lassen sich mit klassischen Leihgeräten kaum gewinnen, helfen aber unmittelbar dabei, Vermittlungstexte zu schärfen, die Wegeführung zu verbessern und das Angebot gezielt weiterzuentwickeln.

So funktioniert es mit explario

Der beste Ausstellungsguide ist der, den Ihre Besucher schon dabeihaben.

Quellen

Wie würde das in Ihrem Haus aussehen?

Wir zeigen Ihnen explario an Ihren eigenen Exponaten – unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits.

Demo anfragen